Drei Jahre sind im Web eine Ewigkeit. Was 2022 modern war, kann heute veraltet wirken — und was veraltet wirkt, kostet dich potenzielle Kunden, bevor sie überhaupt die erste Zeile gelesen haben.
Aber nicht jede alte Website braucht einen Komplettabriss. Hier ist, wie ich die Entscheidung angehe.
Wann ein Neustart sinnvoll ist
Das Design passt nicht mehr zum Unternehmen. Dein Unternehmen hat sich entwickelt — die Website nicht. Wenn potenzielle Kunden auf deine Site kommen und sich fragen, ob das noch aktuell ist, hast du ein Problem.
Die technische Basis ist marode. Alte WordPress-Themes mit hunderten ungepflegter Plugins, veraltete PHP-Versionen, Sicherheitslücken — das kostet nicht nur Leistung, es ist ein aktives Risiko.
Google mag dich nicht mehr. Core Web Vitals sind seit 2021 ein Rankingfaktor. Eine langsame Site aus 2019 wird gegen eine schnelle Site aus 2024 systematisch verlieren.
Du kannst Inhalte nicht selbst pflegen. Wenn du für jede kleine Textänderung jemanden anrufen musst, ist das System falsch gebaut — nicht du.
Wann eine Überarbeitung reicht
Wenn die Struktur gut ist, die Inhalte stimmen und nur das Design altbacken wirkt, kann eine visuelle Überarbeitung (neues Theme, neue Farben, neue Typografie) günstiger und schneller sein als ein Neuaufbau.
Das gilt besonders, wenn die SEO-Basis solide ist — URLs, Inhalte, Backlinks. Die willst du nicht leichtfertig wegwerfen.
Meine Empfehlung
Schick mir die URL deiner Website. Ich schaue sie mir an und sage dir direkt, was ich sehe — kostenlos und ohne Verkaufsgespräch. Wenn ein Neustart sinnvoll ist, sage ich das. Wenn nicht, sage ich das auch.